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Timon erstellt am Februar 20, 2012 12:31

Die Spielgemeinschaft des TV Gleisdorf und TSV Kirchberg stellte am Wochenende vom 18.Februar sowohl in Damen- als auch Herrendivision ein Team beim hochgradig besetzten Ultimate-Turnier in Weiz. Vom Veranstalter als Gruppenletzter gesetzt, widerlegte das Damenteam diese Einschätzung gleich im Auftaktspiel mit einem klaren Sieg und am Ende reichte es sogar für Rang 6 von 10. Aus einer ähnlichen Ausgangssituation heraus musste das zahlenmäßig deutlich unterbesetzte Herrenteam länger auf einen Erfolg warten, übertraf mit Platz 10 von 16 aber ebenfalls die ursprünglichen Erwartungen und fand mit tollen Ergebnissen definitiv den Anschluss ans obere Mittelfeld.

Mit dabei waren Nadin Baumegger, Martina Dunst, Christian Frischenschlager, Rene Höfler, Yvonne Höfler, Veronika Kirbisser, Felix Mehsner, Eva Pscheiden, Timon Scheuer, Marian Stoschitzky, Philipp Thiele, Marco Trummer, Patrick Visotschnig, Christina Wilfinger sowie AJ, Sandra und Shari als Leihgaben aus Salzburg.

Als krasser Außenseiter hatten wir kaum was zu verlieren und konnten nur positiv überraschen. Die Spaß- und die Lerneffekte dürften demnach nie von den Enttäuschungen in einzelnen Spielen aufgewogen worden sein.

Bei den Herren schmerzten die knappen Niederlagen in der Vorrunde dennoch sehr, da die obere Tabellenhälfte im Nachhinein durchaus im Bereich des Möglichen lag. Die tollen Ergebnisse machen uns doppelte Ehre, da wir einerseits im Vergleich zu unseren Kontrahenten auf eine nur etwa halb so große Spielerzahl zurückgreifen konnten, andererseits auch noch akutes Verletzungspech hatten und dennoch bis zum Ende einer ungewohnt starken Mann-Defense treu blieben. Letztlich waren es wohl nur zu viele technische Fehler in der Offense und gegen Ende wohl auch ein wenig fehlende Konsequenz in der Einhaltung der taktischen Vorgaben, welche uns den einen oder anderen Platz kosteten. Alle Spiele waren aber mit herausragenden Einzel- und Teamleistungen gespickt.

Bei den Damen gab es kaum eine wirklich knappe Angelegenheit. Gegen schlagbare Teams wurden technische und konditionelle Vorteile konsequent genutzt und einmal erspielte Vorsprünge kaum aus der Hand gegeben. Gegen die Favoriten des Turniers wurde wenn nur kurz mitgehalten, letztendlich aber stets klar verloren. Daraus ließ sich vor allem die Stimmungskomponente erkennen, denn einmal in deutlichen Rückstand geraten, waren die eigenen Stärken schnell vergessen. In solchen Momenten zeigte sich umso mehr der unterschiedliche Trainingsbackground der geliehenen Spielerinnen aus Salzburg welche unser Team zahlenmäßig ergänzten. Während bei den Leihspielerinnen vor allem der Kampfgeist gelobt werden muss, lässt sich bei den vereinseigenen Spielerinnen zusätzlich vor allem die Steigerung der Einzelleistungen herausstreichen, die jede einzelne Spielerin bezogen auf ihr bisheriges Niveau verzeichnen durfte.